Landschaftsmalerei bildet von Anfang an das Hauptthema Bernd Schwerings Arbeiten. Er selbst äußert sich so darüber: "In den Zivilisationsauswirkungen auf Landschaft zeigt sich für mich am deutlichsten das Verhalten des Menschen. Somit wird Landschaft zum Spiegel einer allgemeinen wie auch meiner persönlichen Situation. Immer klarer tritt eine rein merkantile und materialistische Zielsetzung im Umgang mit Natur zerstörerisch in den Vordergrund. Dem gegenüber scheint sich eine sentimentale, restaurative Haltung zu verstärken, die die Natur als eine sich vom Menschen entfernende Idylle sieht und danach trachtet, sie sich anzueignen. Als realistischer Maler bemühe ich mich, der (d.h. meiner) Wirklichkeit nahe zu kommen." (Bernd Schwering zur Ausstellung im Schloss Clemenswerth, 1977.)