Die Darstellung des isolierten Gegenstandes, des Objektes in seiner Vereinzelung, des "Ginges an sich" erfährt im Werk der Renate Gries-Fahrbach scheinbar ihre volle, ungeteilte Zuwendung. Das signalisiert Nähe, Verbundenheit, Identifikation mit dem Gegenstand, der als Zeichen, Chiffre und Bedeutungsträger für soziale und kulturelle Strukturen durch Werbung und vielfache visuelle Medien dem Menschen heute hautnah auf den Leib gerückt ist. Reaktionen des bildenden Künstlers auf diese Unausweichlichkeit gegenüber dem Gegenstand, dem Konsumprodukt, den Dingen aus der Alltagswelt spiegeln sich in der Pop-Art und dem Neuen Realismus.