Zum Werk
Nicht umsonst nennt Krajnc dieses Bild "Himmelbett", denn die Landschaft und der Himmel sind Teile eines Bettes, das aus der Vogelperspektive zu sehen ist. Ein klares räumliches Gefüge ist im Bild nicht zu erkennen, die einzelnen Bildteile sind collageartig, jedoch nicht zusammenhanglos, ineinander gefügt worden. Mit seiner Kunst erweist sich Anton Krajnc als eine ganz originale Erscheinung. Er hat eine eigen Art, bildnerisch zu phantasieren und die Realität zu durchbrechen. Diese Individualität kommt nicht nur durch die erfindungsreiche Komposition von Landschaft und Architektur zustande, sondern auch durch die Zartheit seiner Linienführung. der Künstler bevorzugt "durchlichtete" Farbtöne , er lithographiert helle Binnenstrukturen oder spart stellenweise die Farbe ganz ein. Auf diesem Bild überwiegen rötlich und blaue Tonwerte. Sie geben dem Bild eine Leichtigkeit, die die Aufmerksamkeit des Betrachters fesselt.