Zum Werk
Betrachtet man die Landschaft, die auf dem Blatt "Autour d'une pierre" wiedergegeben ist, so erkennt man surrealistische Elemente sowohl in der Zusammenstellung der Gegenstände als auch in der Art ihrer Darstellung. Kuriose Dinge bereichern das Umfeld des Steines, der fast wie ein Schwammgebilde wirkt: eine Feder, ein kurzes braunes Rohr, Kugeln, Kieselsteine, dünne Stangen, Bänder. Während die zwei gelblichen Kugeln noch ein sichtbares Volumen besitzen, das einen Schlagschatten auf den Boden wirft, wirkt die vordergründige schwarze Kugel wie ein Loch, ohne Schatten und Räumlichkeit. Gemeinsam ist allen Gegenständen ein seltsames Schweben. Sowohl der Stein als auch die Feder und die Kugeln scheinen die Erde kaum zu berühren. Die seltsamen Erdrinnen sowie die gekrümmt verlaufenden Bänder scheinen fast senkrecht auf dem Boden zu stehen.
Diese Schwerelosigkeit in Verbindung mit den kleinen Kratern, die den Boden übersähen, vermittelt den Eindruck einer Mondlandschaft. Das räumliche Gefüge ist eigentlich kaum fassbar und erzeugt eine unwirkliche Atmosphäre.